Der bezaubernde Norden: 7 unverzichtbare Reiseziele im verborgenen Paradies Nordtunesiens
By Mohamed Ayad · Apr 20, 2026 · Tunisia Travel Guide

Wenn Reisende an Nordafrika denken, haben sie oft goldene Dünen und Wüstenoasen vor Augen. Der Norden Tunesiens bietet jedoch ein beeindruckend anderes Bild: eine üppige, smaragdgrüne Landschaft, in der das azurblaue Mittelmeer auf schroffe Berge und jahrtausendealte römische Ruinen trifft.
Wenn Reisende an Nordafrika denken, haben sie oft goldene Dünen und Wüstenoasen vor Augen. Der Norden Tunesiens bietet jedoch ein beeindruckend anderes Bild: eine üppige, smaragdgrüne Landschaft, in der das azurblaue Mittelmeer auf schroffe Berge und jahrtausendealte römische Ruinen trifft.Falls Sie eine außergewöhnliche Reise abseits der Massen planen, finden Sie hier einen sorgfältig zusammengestellten Leitfaden zu den sieben spektakulärsten Reisezielen in Nordtunesien.1. Sidi Bou Said: Die blau-weiße MuseHoch auf einem Felsen über dem Golf von Tunis thront Sidi Bou Said, ein lebendiges Meisterwerk mediterraner Architektur.
Bekannt für seine ikonischen Kopfsteinpflastergassen, azurblauen Türen und strahlend weißen Wände, die mit purpurnen Bougainvillea geschmückt sind, ist dieses Dorf seit jeher ein Rückzugsort für Künstler.2. Bizerte: Das Venedig AfrikasBizerte ist die vielleicht atmosphärischste Küstenstadt des Landes. Ihr „Vieux Port“ (Alter Hafen) ist ein lebendiger Kanal, gesäumt von bunten Fischerbooten und traditionellen Kaffeehäusern. Ein Besuch der historischen Kasbah und des nahe gelegenen Ichkeul-Nationalparks – ein UNESCO-Weltnaturerbe – bietet eine einzigartige Mischung aus maritimer Geschichte und ökologischer Vielfalt.3.
Tabarka: Das smaragdgrüne Juwel der KorallenküsteFür alle, die die Verbindung von dichten Wäldern und maritimen Wundern suchen, ist Tabarka unübertroffen. Berühmt für seine Rote-Korallen-Tauchiplätze, Jazz-Festivals und die markanten Felsformationen „Les Aiguilles“, wirkt Tabarka eher wie die französische Riviera. Es ist das ultimative Ziel für Ökotourismus-Enthusiasten.4. Dougga: Die Majestät des römischen NumidiensEingebettet in die fruchtbaren Ebenen des Hinterlandes liegt Dougga (Thugga), die wohl am besten erhaltene römische Kleinstadt Nordafrikas. Diese UNESCO-Stätte besticht durch ein monumentales Kapitol und ein nahezu unversehrtes Theater.
Die Lage auf einem Hügel bietet einen Panoramablick über Olivenhaine – ein historisches Wahrzeichen von Weltrang.5. Ghar El Melh: Wo Geschichte auf unberührte Lagunen trifftGhar El Melh ist ein versteckter Schatz, bekannt für seine osmanischen Festungen und das einzigartige Anbausystem „Kataya“ (Anbau auf Sand). Der nahe gelegene Strand Sidi Ali El Mekki bietet kristallklares, flaches Wasser und weißen Sand – eine ruhige Alternative zu den belebten Touristenzentren. Ein Top-Tipp für nachhaltiges Reisen.6. Testour: Die andalusische SeeleEin Spaziergang durch die Straßen von Testour fühlt sich an wie eine Zeitreise ins Spanien des 17.
Jahrhunderts. Gegründet von Morisken, die vor der Reconquista flohen, ist die Stadt berühmt für ihre Große Moschee mit einer rückwärts laufenden Uhr. Sie ist ein kulturelles Epizentrum für andalusisches Erbe und gastronomischen Tourismus.7. Ain Draham: Die tunesische SchweizIn den Kroumirie-Bergen trotzt Ain Draham allen Klischees der tunesischen Geografie. Dieses Dorf mit seinen roten Ziegeldächern und dichten Korkeichenwäldern ist ein…